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Die automatisierte Rohrfertigung fertigt Rohre schneller, präziser und wirtschaftlicher als die manuelle Rohrbearbeitung. Dazu greifen die mechanische Umformung und digitale Steuerungssysteme ineinander: vernetzte Maschinen, Industrieroboter und CNC-Steuerungen übernehmen das Biegen, Trennen, Schweißen und Prüfen nach exakten CAD-Daten. So steigert die Automation die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit in der Produktion um einiges. 

 

Was bedeutet automatisierte Rohrfertigung eigentlich?

Automatisierte Rohrfertigung bezeichnet die durchgängig gesteuerte Rohrherstellung und Bearbeitung, bei der Maschinen, Roboter und Software zusammenarbeiten. Das Verfahren kombiniert die mechanische Umformung mit digitalen Steuerungssystemen und arbeitet nach exakten CAD-Daten statt nach manueller Einstellung.

 

Weil die CNC-Steuerung und die automatisierten Prozesse menschliche Fehler minimieren, entstehen die Rohrverbindungen und Bauteile in konstanter, reproduzierbarer Qualität. Zusätzlich arbeiten automatisierte Anlagen ohne Ermüdung rund um die Uhr – und dadurch senken sie den Personalbedarf und das Fehlerrisiko zugleich.

 

So automatisiert eine Produktionszelle die Rohrfertigung

Eine vollautomatische Produktionszelle verbindet verschiedene Bearbeitungsmaschinen mit einem Handlingroboter zu einer gemeinsamen Produktionseinheit. Das kann in etwa so aussehen, dass mehrere Maschinen und ein Handlingroboter miteinander verkettet werden, um verschiedene Bauteile mit unterschiedlichen Geometrien, Längen und Rohrdurchmessern automatisiert herzustellen.

 

Je nach Ausgangsmaterial gelangen die Rohre dabei von einem Coil oder über einen Ladetisch in die Anlage. Anschließend folgen beispielsweise Richten, Trennen, Biegen, Stanzen, Entgraten und die Rohrendenbearbeitung. Der Handlingroboter übernimmt dabei die Werkstücke zwischen den einzelnen Verarbeitungsschritten und übergibt sie beispielsweise von der CNC-Rohrbiegemaschine an die nächste Umformstation. So greifen die vernetzten Produktionsprozesse ohne ständige manuelle Übergabe bestens ineinander.

 

Bei Schnelldorfer Maschinenbau übernehmen SPS- und HMI-Steuerungen die zentrale Bedienung und Abstimmung automatisierter Schweißanlagen. Je nach Maschine lassen sich darüber beispielsweise wichtige Prozessparameter hinterlegen, Programme beziehungsweise Rezepturen aufrufen und wiederkehrende Abläufe gezielt steuern. 

 

Und was ist die CNC-Rohrbiegemaschine?

Die CNC-Rohrbiegemaschine formt Rohre nach einer programmierten Biegegeometrie. Sie bildet das Herzstück der verketteten Anlage und ist im Prozess meistens nach dem Zuschnitt beziehungsweise der Materialbereitstellung angeordnet.

 

Die Maschine besitzt einen drehbaren Biegekopf, der mehrere Biegewerkzeuge und zusätzlich ein Stanzwerkzeug aufnehmen kann. Bei Rohren mit gleichem Durchmesser können dadurch unterschiedliche Biegegeometrien gefertigt werden, ohne den Produktionsprozess für jede Variante vollständig neu einzurichten. Die CNC-gesteuerten Rohrbiegemaschinen verarbeiten also unterschiedliche Rohrdurchmesser, und das reproduzierbar. Dabei lassen sie sich bequem in eine automatisierte Fertigungslinie einbinden. 

 

Vom gebogenen Rohr zum fertigen Bauteil: Diese Bearbeitungsschritte folgen

Nach dem Biegen ist die Rohrbearbeitung noch nicht abgeschlossen. Die Rohrherstellung kombiniert deshalb mehrere Verfahren miteinander und führt die Rohre Schritt für Schritt vom Zuschnitt über die weitere Umformung bis zum Fügen.

 

Am Anfang steht häufig die Trennung des Ausgangsmaterials: Hochpräzise Trennverfahren wie der Laser schneiden die Rohrmaterialien sauber und präzise zu. Das Gute: Viele moderne Rohrlaseranlagen bearbeiten dabei auch Rohre bis 220 mm Durchmesser. Dieser optimierte Zuschnitt reduziert den Materialverlust und schafft gleichzeitig die passende Ausgangsform für die Rohrendenbearbeitung. 

 

Hierbei werden die Rohrenden beispielsweise entgratet, gestanzt oder gelocht und damit auf ihre spätere Verwendung vorbereitet. Auch weitere Schritte der Umformung lassen sich in eine automatisierte Anlage integrieren, sodass wirklich möglichst wenige manuelle Eingriffe zwischen den einzelnen Bearbeitungsschritten notwendig sind.

 

Sollen einzelne Rohrabschnitte anschließend dauerhaft miteinander verbunden werden, folgt das Fügen. Automatisierte Schweißzellen und moderne Schweißroboter übernehmen hier die wiederkehrenden Schweißaufgaben mit hoher Präzision und erzeugen exakte, reproduzierbare Schweißnähte. Produktionsroboter wie diese steigern die Effizienz in der Rohrfertigung deutlich und lassen sich unkompliziert in die Fertigungsprozesse integrieren – gerne auch mit der Hilfe unserer Experten. 

 

So entsteht am Ende aus einzelnen Verarbeitungsschritten ein durchgängiger Fertigungsprozess, der erst mit dem fertiggestellten Bauteil endet.

 

Vorteile der automatisierten Rohrfertigung auf einen Blick

  • Schnellere Fertigung: Mehr Rohre können in kürzerer Zeit bearbeitet werden
  • Gleichbleibende Qualität: Jeder Arbeitsschritt wird zuverlässig und wiederholbar ausgeführt
  • Weniger Fehler: Automatisierte Abläufe reduzieren Fehler durch manuelle Bedienung
  • Niedrigere Kosten: Weniger Ausschuss und geringerer Arbeitsaufwand senken die Stückkosten
  • Kürzere Rüstzeiten: Moderne Anlagen lassen sich schnell auf neue Rohre und Bauteile umstellen
  • Hohe Präzision: Maße, Biegungen und Schweißnähte lassen sich exakt wiederholen
  • Mehr Produktivität: Maschinen können viele Arbeitsschritte ohne Unterbrechung ausführen
  • Weniger Ausschuss: Präzise Prozesse sparen Material und vermeiden fehlerhafte Bauteile
  • Mehr Sicherheit: Gefährliche und körperlich belastende Arbeiten werden von Maschinen übernommen
  • Mehr Flexibilität: Auch unterschiedliche Rohrdurchmesser, Geometrien und kleinere Serien lassen sich effizient fertigen
  • Weniger manuelle Arbeit: Mitarbeitende müssen Werkstücke seltener von Hand bearbeiten oder weitergeben
  • Bessere Planbarkeit: Gleichmäßige Abläufe machen Produktionszeiten und Kapazitäten leichter kalkulierbar

 

Automatisierte Rohrfertigung mit Schnelldorfer Maschinenbau: maßgeschneiderte Lösungen, die passen

Schnelldorfer Maschinenbau aus dem bayerischen Schnelldorf plant und baut automatisierte Anlagen für die Rohrfertigung und Schweißtechnik. Unsere Experten verketten dazu CNC-Rohrbiegemaschinen mit Trennsystemen und Schweißroboter zu einer Fertigungslinie, die exakt auf Ihre Rohre, Werkstoffe und Kapazitäten abgestimmt ist. Dabei stehen wir ihnen von der ersten Entwicklung und Konstruktion bis zur Montage und Inbetriebnahme vor Ort als feste Ansprechpartner zur Seite. 

 

Für welche Branche und Werkzeuge Sie auch arbeiten: Wir finden gemeinsam mit Ihnen die Automatisierungslösung, die wirklich zu Ihrer Fertigung passt. 

 

Überzeugen Sie sich selbst und nehmen Sie jetzt mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Verfahren gibt es für die Herstellung von Rohren?

Zur Herstellung von Rohren gibt es Verfahren, bei denen nahtlos gezogen oder geschweißt wird. Nahtlose Rohre entstehen durch das Umformen aus einem Vollblock, geschweißte Rohre dagegen durch das Umformen von Blechen oder Bändern mit anschließendem Schweißprozess.

 

Wie werden nahtlos gezogene Rohre im Detail hergestellt?

Nahtlos gezogene Rohre werden aus einem erhitzten Vollmaterial über einem Dorn zu einer Hohlform gelocht und anschließend in mehreren Umformstufen auf den gewünschten Rohrdurchmesser gezogen. Das Verfahren erzeugt Rohre komplett ohne geschweißte Längsnaht und eignet sich dadurch besonders für hohe Druck- und Qualitätsanforderungen.

 

Und welche Schweißverfahren werden für Rohre verwendet?

Für Rohre kommen vor allem WIG-, MAG-, Plasma- und Laserschweißen zum Einsatz, und das zunehmend in automatisierten Schweißzellen. Automatisierte Schweißsysteme arbeiten besonders energieeffizient und emissionsarm und bleiben – wie auch die automatisierte Rohrfertigung als solche – konstant in ihrer Qualität und Bearbeitungsgeschwindigkeit.

 

Für welche Branchen werden gefertigte Rohe gebraucht?

Gefertigte Rohre und Rohrbauteile kommen in zahlreichen Branchen zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise der Automobilbau, die Heizungs-, Klima- und Kältetechnik, der Maschinen- und Anlagenbau, die Energie- und Versorgungstechnik, der Behälter- und Apparatebau sowie die Lebensmittel-, Pharma- und Chemieindustrie.

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